Making Of

Via Domini
Dieses Stück ist meinem Papa gewidmet. Es entstand an seinem Beerdigungstag, dem 10. Oktober 2000. Schon damals war ich überrascht, dass meine emotionale musikalische Verabschiedung eher wie ein kraftvoller Freudenhymnus klang. Lieber Papa, Du lebst nicht nur in diesem Lied. Ich freue mich auf unser Wiedersehen!

Kyrie

Die Melodie des Intros hatte ich schon als Jugendlicher in den 70er Jahren – oft stundenlang – gespielt. Wir haben das Lied zuerst ohne Melodie und Text aufgenommen. Erst auf das fertige Arrangement von Jens schrieb dann Johnny Krüger Text und Melodie.

Gloria

Eines Tages fiel mir ein altes lateinisches Gebetsbuch in die Hände. Das darin enthaltene „Lauda Sion“ passte hervorragend zur 7/8-Takt-Rythmik der bereits vorhandenen Strophen. Den eucharistischen Inhalt der katholischen Tradition in Verbindung mit dem – evangelikal geprägten - aktuellen englischen Jargon der zweiten Strophe unter dem Gloria-Dach zu vereinen, spiegelt unseren ökumenischen Gedanken. Jeder preist Gott auf seine Art – im Refrain sind wir alle wieder auf dem gleichen Nenner.

Hymn of Hallelujah

Was könnte besser zum Hallelujah passen, als das Veni Sancte Spiritus? Ohne den Heiligen Geist wäre das Bewusstsein zum Hallelujah schlichtweg nicht möglich. Holy Spirit – rock the nations!

But my words ...

Jens hatte das Lied bereits fertig komponiert und arrangiert. Es fehlte jedoch der Text. Mehr aus Verzweiflung, als gewollt, suchte ich Rat in der Bibel und entnahm einige ansprechende Zitate von Jesus aus dem Evangelium. Die Verblüffung war groß, als die Textpassagen in ungekürzter Form genau auf die Melodie zugeschnitten waren. Somit war klar – das bislang namenlose Lied mit „The-very-best-of-Jesus-Inhalten“ sollte die Stelle des Evangeliums einnehmen.

Strong as a rock

Die Predigt in unserem Oratorium behandelt die weitläufige „Wie-du-mir-so-ich-dir-Mentalität“. Wer nicht kämpft, ist ein Weichei. Und wer nicht mit dem Strom schwimmt, ist ein Außenseiter. Wir sagen NEIN! „Strong as a rock“ ist unsere Hymne für alle „Verurteilten“, die mit Glaube, Hoffnung, Liebe und Geduld ihren Weg gehen.

The Truth

Wir glauben an die Schöpfung – und dass alles in Gott seinen Ursprung hat. Die von Menschen geschaffenen „Sicherheiten“ sehen wir als Illusion. Gottvertrauen ist die stärkste und beständigste Versicherung.

12000 Times

Die erste Komposition von Schwerti. 12000 Times sollte ursprünglich ein Fürbitten-Lied werden – allerdings sah die Inspiration von Schwerti keine einzige Bitte vor. Sein Kommentar: „Der Dank hat eine ganz andere Kraft und Qualität als eine Bitte. Deswegen machen wir jetzt Fürdanken statt Fürbitten.“ Wie Recht er doch hat!

Sunrise in my soul

Die wohl häufigste Inspiration für die Entstehung von Liedern ist die Liebe – oder vielleicht besser: die Verliebtheit - und die aus der Verliebtheit resultierende Enttäuschung. Schwerti hat ein wahres Liebeslied geschrieben. Ein Liebeslied an die Liebe – an Jesus Christus.

Sanctus

Unser Sanctus bedarf nicht vieler Worte – das Loblied an Gott im lateinischen Original. Eine Kooperation mit den Heiligen Engeln. Ein Cross-Over von himmlischen Chören und Rock’n’Roll.

Pater Noster

Das Gebet aller Gebete, arrangiert mit klassischer Orchesterinstrumentierung. Dieses Meisterstück von Schwerti ist der Höhepunkt jedes Konzertes.

Amen

Ursprünglich sollte es 1999 ein Friedenslied zum Kosovo-Krieg werden. Zehn Jahre später hat es nun seinen Platz gefunden – als Friedengruss im Oratorium in Rock.

Agnus Dei

Zum Höhepunkt der Heiligen Messe ein bewusst meditatives Stück. Auch außerhalb einer Messe soll das Stück einladen, sich aus dem Alltag auszuklinken und für Jesus Christus das Herz und die Gedanken zu öffnen.

Praise the father

Dinge und Ereignisse sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen. Wichtig ist unsere Einstellung. Unser Schlusslied ist ein Dankeschön für alle Erfahrungen, im Glauben und Vertrauen auf das vielzitierte „halbvolle Glas“.

Consacrazione

Der italienische Originaltext der Marienweihe (Marienerscheinung in Schio vom 2. Januar 1986) wurde von Vincenzo Zoccano vertont – und seitdem von verschiedenen Interpreten veröffentlicht.



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